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Mallorca Orte

Deià, Mallorca.

Das traumhaft an den Ausläufern vom Tramuntanagebirge gelegene 600-Seelen-Dorf Deia gilt als das Künstlerdorf von Mallorca. Deia thront hoch über der Nordwestküste, umgeben von Olivenhainen, Palmen und terrassierten Obst- und Gemüsegärten. Auf dem Kirchberg und an den benachbarten Hängen stehen urige, fein restaurierte Natursteinhäuser. Wer Natur pur möchte, geht von Deia aus direkt in die Berge oder durch die von Pinien und Olivenbäumen bewachsenen Terrassen zur dorfeigenen Cala. Das Panorama und die Atmosphäre ist dort für Mallorca einzigartig.

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Puerto de Andratx, Mallorca.

Der Hafen von Andratx (Mallorca) ist bei Segelfans besonders beliebt. Er liegt an einem geeigneten Ort, um einem Schiffsausflug entlang der Tramontanaküste, d. h. Nordküste von Mallorca, zu unternehmen, auf grünen und blauen Wassern, vorbei an einer Landschaft, die ihre ursprünglichen Züge unverändert bewahrt.

Dragonera
An der westlichen Spitze von Mallorca, vier Seemeilen vom Hafen Puerto de Andratx entfernt, liegt die Insel Dragonera. Ein unberührtes Naturschutzgebiet.

Die Küste im Süden von Puerto de Andratx schlängelt sich dahin, bis sie sich zu der groBen Bucht von Palma öffnet. Am Anfang besteht sie aus einer Abfolge von groBen Felsmassen, der dann eine Reihe von weiten Buchten folgt: Camp de Mar, Santa Ponça, Portals Vells, Palma Nova, Cala Mayor. In allen diesen Buchten verbindet sich die Schönheit der Naturlandschaft mit den Spuren der Touristikindustrie, die Mallorca in ein Zentrum der internationalen Reisebewegung verwandelt hat.
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Arta

Artà, der Name steht für die ganze östliche Halbinsel Mallorcas. Arta ist in Richtung der menorquinischen Küste von Palma orientiert und ist durch kleinere Berge begrenzt, auf denen Pinien, Eichen und Mandelbäume wachsen. Die Natur im Bereich Arta ist enorm vielseitig, man trifft sowohl Dünen als auch Steilküsten an, Anbaufelder , Wälder und weites Land.
Der Mensch bewohnt schon seit frühen Zeiten dieses Land, wie es archäologische Funde von Talayots beweisen. Die Araber befestigten die Hauptstadt, die auf dem Berg Sant Salvador errichtet war. Dort steht heute noch die wunderschöne Kirche von Sant Salvador aus dem XVII Jahrhundert.

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Formentor, Mallorca.

Die Halbinsel Formentor im Norden ist zweifelsohne eines der landschaftlichen Highlights; 13 km lang, bis zu 44 m hoch, steil ins Meer abfallend. Die abenteuerliche Straße führt bis zum Leuchtturm von Formentor. Bei klarem Wetter kann man von hier aus Menorca sehen.
Die Straße zum Cap de Formentor ist ein weiteres Fahrerlebnis der besonderen Art und in mehr als beeindruckender Landschaft. Auch diese Straße wurde von Parietti konzipiert, auch diesmal ist der Grund nicht klar, allerdings plante hier zur selben Zeit der Argentinier Adam Diehl das Hotel Formentor. Von Hotel aus führt die Straße 17 km weit bis zu dem Punkt, an dem Mallorca endet, zum Leuchtturm am Cap de Formentor.

 

Platja de Palma / S'Arenal, Mallorca.

Am Anfang war El Arenal der Badeort im Süden, hier machten schon die Mallorquiner in den 20er Jahren Ferien. Im Laufe der Jahre wurde El Arenal zum Inbegriff für Massentourismus - Arenal bzw. die Platja de Palma ist eine der Keimzellen des Mallorca-Tourismus. Hier entstanden in den 50er Jahren die ersten Ferienhotels. Beliebt ist Arenal und die gesamte Platja de Palma inzwischen vor allem bei Kegelclubs und anderen Vereinen, die hier ihre Clubkasse leeren. Während die Hotels von Arenal im Hochsommer vor allem von jungen Leuten frequentiert werden, bietet sich die Platja de Palma im Winter ganz anders dar: Der Seniorentourismus hat diesen Küstenabschnitt entdeckt. Ca. 40.000 Langzeiturlauber »überwintern« hier. Die großen Reiseveranstalter haben sogar ihre eigenen Seniorenclubs an der Platja de Palma.
Der 7 km lange Strand Platja de Palma mit schöner Promenade erstreckt sich von Can Pastilla bis nach S'Arenal. Im Abstand von je 1 km befinden sich Balnearios mit Duschen, Toiletten, oft mit kleiner Kneipe. Am bekanntesten: Balneario 6 = Ballermann 6.

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Santa Ponsa, Mallorca.

Santa Ponsa liegt im Südwesten der Insel Mallorca ca. 15 Autominuten von der Inselhauptstadt La Palma entfernt. Vor der Promenade von 'Santa Ponsa' erstreckt sich ein schöner Sandstrand mit vereinzeltem Baumbewuchs. Die Ortschaft wirkt recht modern und erstreckt sich entlang der gleichnamigen Bucht.

Santa Ponsa, Mallorca,Hier finden sich in erster Linie ausgedehnte Villenviertel und vereinzelte Häuser. In und um 'Santa Ponsa' gibt es unzählige Freizeitmöglichkeiten, wobei sich das Nachtleben in erster Linie im benachbarten 'Magaluf' abspielt. Golf, Tennis und Reiten sind in der näheren Umgebung möglich. Trotz aller Annehmlichkeiten sollten Sie einen Ausflug in das nahe Palma de Mallorca unbedingt einplanen.

Die Stadt Santa Ponsa hat viel zu bieten und auch die etwas nördlicher liegenden Ausläufer des Tramuntana-Gebirges lohnen einen Abstecher. Durch das etwas feuchtere Klima sind die Berghänge hier üppig bewachsen.

Unweit von Santa Ponsa ist auch der vom spanischen König bevorzugte Luxus-Hafen Port Portals zu finden. Das blaue Mittelmeer hat aber auch sonst noch viel zu bieten: erlesene Köstlichkeiten und Gaumenfreuden, die in den zahlreichen Restaurants jeder Kategorie und Größe frisch zubereitet werden. Außerdem warten drei hervorragend gepflegte 18-Loch-Golfanlagen auf Anfänger und Fortgeschrittene.

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Soller, Mallorca.

Der Name Soller leitet sich aus sich aus dem Wort Suliar (Muschel) ab. Ungefähr 11.000 Einwohner leben in dem goldenen Tal Soller. Die Terrassenkulturen und Bewässerungsanlagen der Zitrusfruchtplantagen, die über das ganze Tal von Soller verbreitet sind, gehen auf arabische Vorbilder zurück. Die Zitronen- und Orangenplantagen, die dem Tal den Namen Soller gaben, reichen bis nah an die Altstadt heran. Ortsmittelpunkt von Soller ist die schattige Placa Constitució mit kleinen Bars und Cafés. Die hohen Fassaden der Banco Central Hispano und der Kirche Sant Bartomeu, deren Ursprünge auf das 16. Jahrhundert zurückgehen, überragen den zentralen Platz Sollers. Mitten über ihn rattert auch der ”Orangenexpress". Die Bürgerhäuser an den vorwiegend kopfsteingepflasterten Nebenstraßen Sollers zeigen unauffälligen Wohlstand. Versteckt liegende Patios zeigen sehr oft einen Einblick in die reich möbelierten Innenräume.

Der Hafen, Port de Sóller, ist ein wahrer Ausflugsort. Aber man kann hier auch Ferien machen, am besten, wenn die zahlreichen Tagestouristen den Hafen von Soller verlassen haben. Der Naturhafen ist für Wassersportler ein Erlebnispark. Eine nostalgische Straßenbahn, die 1912 erbaut wurde, verbindet den Hafen mit der Stadt Soller. Im Hafen kann man eine lohnende Bootsfahrt entlang der Küste machen

 

Valldemossa, Mallorca.

Der kleine Ort Valldemossa in den Bergen mit 1.500 Einwohnern ist das Ausflugsziel schlechthin. Rund 300.000 Besucher kommen pro Jahr nach Valldemossa. Touristen besichtigen die Kartause von Valldemossa, in der Frédéric Chopin und George Sand einen feuchten Winter von November 1838 bis Februar 1839 verbrachten. Das Kloster war einige Jahre zuvor in weltliche Hände übergegangen, so daß das Künstlerpaar einige >Appartements< mieten konnte.
Mallorquiner kommen nach Valldemossa wegen der Inselheiligen: Santa Catalina Tomàs wurde hier im 16. Jh. geboren. Eine kleine Statue an der Kirche Sant Bartomeu im unteren Teil des Dorfes Valldemossa erinnert daran. Es lohnt ein Spaziergang durch die engen Gassen mit den vielen Blumentöpfen. An jedem Haus von Valldemossa ist eine Kachel zu Ehren der hl. Catalina.

Kartause von Valldemossa
Der Eintritt in der Kartause von Valldemossa ist für Mallorca teuer: 12 DM. Der heutige Bau des im späten Mittelalter gegründeten Kartäuserklosters stammt aus dem 18. Jh. Besonders sehenswert ist die alte Apotheke, die noch bis 1913 geöffnet war. In den einzelnen Zellen, die alle einen kleinen Garten haben, finden sich Erinnerungsstücke an Frédéric Chopin und George Sand, eine Druckerpresse aus dem 15. Jh. sowie ein Museum für moderne zeitgenössische Kunst mit Werken von Picasso, Tàpies, Juli Ramis u.a. Im angegliederten Palau de Rei Sanç (Palast König Sanchos) befinden sich wertvolle alte Möbel.
Unten in Port de Valldemossa gibt es einen kleinen Kiesstrand.

Ermita de la Trinitat
3,5 km von Valldemossa entfernt. Die Einsiedelei wurde Mitte des 17. Jh. gegründet. Einer der schönsten Aussichtspunkte der Westküste.

Son Marroig
Ca. 10 km von Valldemossa entfernt liegt das Herrenhaus Son Marroig aus dem 15. Jh. Um 1870 wählte sich der österreichische Erzherzog Ludwig Salvator, auf Mallorca Lluis Salvador genannt, Son Marroig zum Wohnsitz. Im Garten der Villa Son Marroig steht ein kleines ionisches Tempelchen, von dem aus man einen umwerfenden Ausblick auf die Küste genießt. In Son Marroig findet man Erinnerungsstücke, Bücher und Dokumente des auf der Insel sehr geschätzten >Arxiduc<.

 

Cala d'Or, Santanyí, Mallorca.

Santanyí besitzt verschiedene Gebäude, die ein schönes Beispiel für die verschiedenen architektonischen Stilrichtungen bilden. Die wichtigsten sind die Porta Murada, Überreste des ehemaligen ummauerten Bezirks aus dem 15. und 16. Jahrhundert, der den Ort Santanyí umgab, und die Iglesia de Sant Andreu, die den Übergang von der Romanik zur Gotik reflektiert und eine wichtige Orgel aus dem 18. Jahrhundert bewahrt.

Interessant ist in Calonge die neoromanische Kirche aus dem beginnenden 20. Jahrhundert, und in S'Alqueria Blanca befindet sich das Oratorio de la Consolació, mit barockem Altaraufsatz.

Auch aus fernerliegenden Epochen sind noch Spuren in Santanyí vorhanden, wie Sa Talaia Grossa, eine prähistorische Ansiedlung, die heute noch nicht erforscht, aber von großem archäologischen Interesse ist, und die bei Cala Figuereta liegt. Und an der Straße von Santanyí nach Cas Concos liegt Ses Talaies de Can Jordi, Überreste einer Megalithsiedlung und seiner Mauern.
Die Gegend um Mondragó wurde 1992 zum Naturpark erklärt. Hier existieren viele verschiedene Ökosysteme: Strände, Felsenküsten, Pinienhaine, Teiche und Dünen. Aus diesen ragen die Teiche S'Amarador und Les Fonts de n'Alís hervor, paradiesische Orte mit Pinien, die bis an das kristallklare Wasser reichen.

Von Ses Salines aus, oder von Les Cases de es Rafael des Poros, in der Nähe von Llombards, kann man bis nach Cala Màrmols, etwas weiter südlich, gelangen. Das Fehlen von Wegweisern und die Abgeschiedenheit des Ortes machen diesen ziemlich uneinnehmbar. Es handelt sich aber zweifellos um einen Schatz der Natur, was jede Schwierigkeit rechtfertigt.

An der Straße nach Ses Salines gibt es einen Ort, der für die Liebhaber der Botanik zu empfehlen ist. Es handelt sich um ein Zentrum, das in drei Räume eingeteilt ist: eine für die Kakteen, ein weiterer für autochthone Pflanzen, dazu ein Feuchtgebiet mit einer üppig wuchernden Palmenpflanzung.

In Richtung Binnenland, nach Nordosten, trifft man auf S'Alqueria Blanca, eine kleine Ortschaft, die sich am Hang des Puig de Consolació entlang streckt. Von hier aus gelangt man leicht zum Turm Torre d'es Timoner und der Höhle Cueva de Sa Madona, wo man Überreste der Megalithkultur und Objekte aus der römischen Zeit gefunden hat.

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